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Einladungen

Stephanus-Gemeinde in Berlin-Weißensee

Silja Korn, Gruppenfoto Friedenskirche Weissensee Anfang des Jahres 2015 nahm Herr Helias von der City–Stiftung Berlin zu mir Kontakt auf um mich und Henry de Winter für eine Charity–Veranstaltung die in der Friedenskirche der Stephanus–Gemeinde in Berlin–Weißensee stattfindet zu gewinnen.
Der Erlös, so schrieb er, wird den körperlich, geistig oder mehrfach behinderten Kindern der Stephanus–Schule zugute kommen.
„Das Motto der Spendenaktion für die Stephanus–Schule, lautet seit Jahren: Kinder mit Behinderungen stark machen“. Dafür brauchte ich keine lange Bedenkzeit und sagte alsbald zu.
Meine Aufgabe sollte sein, zwei im vorigen Jahrhundert handelnde Berliner Texte während der Veranstaltung in Brailleschrift vorzulesen. Darauf freute ich mich schon sehr. Die Texte stellte Herr Helias zur Verfügung.
Am Freitag den 29. Mai um 19.30 Uhr war’s dann so weit. Die Veranstaltung fand unter dem Titel „BERLIN–HOLLYWOOD“ statt.
Silja Korn, Friedenskirche Weissensee Der Musikalische Auftakt machte die Lehrerband der Stephanus–Schule. Danach begrüßte Frau Arndt vom (Förderverein der Stephanus–Schule) herzlich die Gäste und Sie gab dann das Wort an Herrn Helias von der City–Stiftung Berlin weiter. Der mich vorstellte und zum bereitgestellten Tisch auf die Bühne führte.
Der erste Text hieß: „Madame du Titre“. Nach der Lesung stellte Herr Helias Henry de Winter und Herrn Barthelmess der ihn auf dem Klavier begleitet vor.
In der Pause hatte man mir im Vorraum der Kirche einen Tisch aufgestellt auf dem ich das Kinderbilderbuch: „Wie Mama mit der Nase sieht“ präsentieren – und so auch mit den Menschen leichter in Kontakt treten konnte. Das Kinderbilderbuch kam bei den Gästen sehr gut an. Das macht mich sehr glücklich! Nach der Pause trat erneut die Lehrerband auf. Frau Arndt führte mich nach der musikalischen Darbietung zur Bühne und ich las einen weiteren Text aus dem alten Berlin vor: „Mutter Jräbert“

Den Abend rundete Herr de Winter mit Filmmelodien aus längst vergangener Zeit ab. Zum Schluß bedankten sich Herr Helias und Frau Arndt herzlich für die gelungenden Darbietungen.



Spreeradioführung

Im Rahmen Berlin leuchtet und der Aktion Augenlicht 2015 wurde von der City–Stiftung Berlin ein Besuch in den Studios vom Spreeradio möglich. Dafür meldete ich mich und auch meinen Mann ohne lange darüber nachzudenken an, da ich dort immer schon mal hin wollte...
Treffpunkt war der Lift im mittleren Bereich vom Kudamm–Carreé. dort erwartete uns Herr Helias von der City–Stiftung Berlin.
Es waren in etwa 10 Teilnehmer zur Führung erschienen. Im 11. Stockwerk wurden wir freundlich von Frau Rosental empfangen und im Namen des Spreeradioredaktionsteams begrüßt.
Ich war so aufgeregt, daß wir uns alles Mal hinter die Kulissen anschauen konnten.
Sie erklärte uns, daß über 3 Stockwerke drei Radioredaktionen miteinander verbunden sind. Einmal JamFm, sendet fast ausschließlich Musik für junge Menschen von 14 – 29 Jahren. Dann auf einer Etage wo RTLRadio und Spreeradio sich befinden.
JamFm gibt’s noch nicht allzu lange, berichtete sie weiter. Sie führte uns zu einem Studio wo gerade ein JamFm Moderator auf Sendung war. Er demonstrierte uns, wie er nach dem Werbeblock weiter verfährt.
Danach ging’s in einen Vipraum wo Frau Rosenthal erklärte, das dieser noch einzigartig im Bereich Radiosenderkonzept wäre.
Denn dort könne man Bands ohne Schwierigkeiten spielen lassen und kleine Filme drehen . Sie wies uns auf einen großen Fernsehbildschirm hin. Darauf würden die Kollegen von JamFm auch Videospiele austesten und sie von dort auch gleich für das Internetportal bereitstellen können. Diesen Raum können alle drei Sender für ihre Lifeshows nutzen Von dort gingen wir dann zum Spreeradio– und RTL–bereich hinunter. Die beiden Sender sind auf einer Etage zusammen. Sie unterschieden sich nur voneinander, da jeder Radiosender eine andersfarbige Teppichauslegeware ausgelegt hat.
Spreeradio mit grün und RTL hatte rot. Auch rochen sie durch die Auslegeware verschieden. Das war Frau Rosenthal so noch nicht aufgefallen. Dann ging’s zu den Spreeradiostudios. Das tolle war, wir durften in das Studio wo sonst Jochen Trus mit seinem Morgenteam regiert hinein. Das war für mich echt das größte an diesem Tag. Wir durften an den Knöpfen Reglern schalten und walten wie wir wollten.
Das schönste Highlight war jedoch, wir durften sogar etwas einsprechen, das später noch vom Produzenten bearbeitet wurde, daß es sich beinahe professionell anhört.
(Bitte Flash Player installieren)
Mir wurde gestattet das ich dies auf meine Webseite stellen kann. Das ist super! Vielen Dank noch mal an das Spreeradioteam!
Nun kann ich mir besser vorstellen, was die Radioleute bei einem Sender tun. Das war ein Atemberauschter Nachmittag bei Spreeradio.


Teestunde im Hotel Waldorf Astoria

Silja Korn im Hotel Waldorf Astoria Die City–Stiftung Berlin lud herzlich am 23. Februar um 15.00 Uhr ins Hotel Waldorf Astoria zum gemütlichen Nachmittag ein. Im Foyer wurden wir von Herrn Helias freundlich empfangen und dann ging’s zum Salon des Hotels. Dort hatte man schon kleine Cafétische eingedeckt, an denen wir Platz nahmen. Wir waren in etwa 12 Personen die dieser Einladung gefolgt waren. Eine Auswahl aus dem Tee– und der sehr vielfältigen Snack Angebote z. B. süße kleine Kuchen und herzhafte Sandwiches, die hausgemacht werden, wurden uns reichlich gereicht.
Das Hotelpersonal das uns in den 1,5 Stunden verwöhnte, beantwortete uns auch geduldig jegliche Frage die im Rahmen der gereichten vielfältigen Köstlichkeiten an sie gestellt wurden. Begleitet wurde dies durch Live–Pianomusik.
Ich fühlte mich dort sehr wohl und durch die Untermalung der Piano–Klänge wurde ich für eine Zeit in eine andere Welt entführt. Es war ein sehr schöner Moment den ich dort verleben durfte.
Vielen herzlichen Dank noch ein mal an dieser Stelle an die City–Stiftung Berlin und die Geschäftsetage des Waldorf Astoria, daß sie dies ermöglicht haben.


Präsentation in Falkensee

Silja Korn in Falkensee Ende August nahm Frau Lex zu mir Kontakt auf, da in Falkensee zur „Woche des Sehens“ am 12. Oktober von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Mensa der Immanuel–Kant–Schule geplant war. Betroffene sollten dort die Möglichkeit erhalten sich rund ums Auge zu informieren. Angedacht war auch, das selbst Betroffene auf dem Podium zu Wort kommen. Dazu wollte sie mich herzlich einladen um denen die noch nicht mit ihrer neuen Situation zurecht kamen. So gesagt als Mut machendes Beispiel, sagte sie.
Ich sagte zu, da ich es wichtig finde, anderen zu zeigen, das man immer noch viel erreichen kann auch wenn man wenig – oder wie ich gar nichts mehr sieht.
Ihre Vorstellung war auch, das ich an diesem Tag einige meiner Werke dort präsentiere und während der Veranstaltung ein derartiges Bild anfertige. Ja das werde ich gern tun, sagte ich hocherfreut zu.
Sie leitete meine Antwortmail an Frau Falkner weiter die dann mit mir die weiteren Ditaills für diesen Tag besprach. Sie organisierte einen Fahrdienst der meinen Mann samt meiner Werke, Malutensilien und mich nach Falkensee und auch wieder nach Hause transportierte. Das war eine große Erleichterung für uns.
In der Schulmensa hatte man schon einen Standort für uns organisiert. So brauchten wir nur noch alles auspacken und wunderbar drapieren.
Frau Lex und Herr Meier luden unter dem Motto: “GUTE AUSSICHTEN“ herzlich ein, um sich über alternative und ergänzende Therapien und Möglichkeiten der augenoptischen Versorgung bei Makula– Degeneration, Glaukom, trockenem Auge und anderen Augenerkrankungen zu informieren.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Gleichstellungs– und Integrationsbeauftragten der Stadt Falkensee Frau Dörnenburg statt. Herr Dusel, Landesbehindertenbeauftragter, selbst blind, hatte die Veranstaltung mit einer Rede eröffnet. Herr Meier und Frau Lex hielten sehr interessante Vorträge rund ums Auge. Es waren am Rand auch mehrere Stände aufgebaut worden, wo man sich intensiver bezüglich z. b. optische Hilfsmittel zum besser sehen .. und Behandlung beraten lassen konnte. Im Außenbereich der Schule bekam man die Chance bei der Christoffel–Blindenmission unter dem Motto: „Für drei Minuten blind – Erleben Sie die Perspektive blinder Menschen“, sich mit einem weißen Langstock durch ein Parkur zu bewegen. Beim Nauner Blindenverband konnte man einiges ertasten und erschnuppern. Das sich in einem der Fühlsäckchen frisch geschälter Knoblauch befand, gefiel meinem Mann ganz und gar nicht.
Während ich mein Bild malte, sahen mir viele interessierte „Woche des Sehens“ Besucher über die Schulter zu. Manche waren so baff darüber, das eine blinde Frau dies tat und andere waren so erfreut darüber, das ich dies eben gerade deswegen tu. Es war einigen sehr unbegreiflich, wie ich mich auf der Leinwand zurecht fand und wie ich heraus finde welche Farbe welche ist?
Andere meinten, das ich mit dem Malen unbedingt weiter machen sollte und wünschten mir viel Erfolg.
Später kam dann noch das Filmteam vom RBB bei mir vorbei und filmte mich dabei, wie ich gerade an meinem Bild Hand anlegte. Das konnte man im Kurzbeitrag“ Aktuell“ auch sehen und sie nannten sogar meinen Namen dazu. Das freute mich.
Am Ende der Veranstaltung trat noch die Immanuel–Kant–Schulbund auf, das war ein netter Abschluß.
Vielen Dank, das ich daran teilhaben konnte und auch vielen Dank an Frau Falkner das sie dafür sorgte, das wir eine Transportmöglichkeit zur Verfügung erhielten.
Im nächsten Jahr bin ich sehr gern wieder dabei.


Preussische Spirituosen Manufaktur

Vortrag in der Manufaktur Im Rahmen des „Festival of Light“ lud um 17 Uhr die City–Stiftung Berlin am 17. Oktober 2014 herzlich zur Preussischen Spirituosen Manufaktur Schroff & Stahl GbR um an eine eindrucksvolle Führung durch die Welt der Aromen, Düfte sowie Geschmacksnuancen zu erleben, ein.
Das hörte sich sehr spannend an und so meldete ich meinen Mann und mich dafür an, da wir uns so mal auf der gleichen Ebene begegnen würden. Denn es half ihm dann ja auch nichts, das er sehen konnte, was ihm da gereicht wurde. Er war ja wie ich dann auch auf seine anderen Sinne angewiesen. Das gefiel mir wirklich super. Dieser Nachmittag rückte allmählich näher und wir machten uns auf den Weg dort hin.

Vor der Manufaktur erwartete uns schon Herr und Frau Helias. Nach und nach trafen alle Teilnehmer zu dieser Veranstaltung ein. Ins gesamt waren wir 19 Teilnehmer mit und ohne Handicap. Gemeinsam stiegen wir die Stufen zum Veranstaltungsort empor. Wo uns Herr Schroff freundlich willkommen hieß. In seine Welt der Düfte, Aromen, Geschmacksnuancen, sowie Rohstoffe und erlesene Destillate. Er begann sein Vortrag mit einen Hinweis: Prüfen Sie bitte Ihre eigenen Sinne und lassen Sie sich auf eine genussreiche Kostprobe ein.

Er reichte uns dann jedem ein Gläschen mit irgendwas drin. Ich roch erst mal daran bevor ich ganz vorsichtig einen kleinen Schluck davon degustierte. Er bat uns inständig darum, uns nicht mit dem Nebenan auszutauschen. Er gab uns den Tipp dafür mal die Augen zu schließen um den Geschmack des Getränks voll und ganz mit dem Geschmackssinn zu ergründen. Ich schmeckte und Roch alles, aber nicht, das es ein Holunderblütenlikör sein sollte. Eine Dame erkannte den Geschmack, weil sie am Morgen auf ihrem Frühstücksbrot Holunder gehabt hatte. Das war echt toll fand ich, dass sie das wieder erkannte. Nachdem ich nun Wusste um was es sich da handelte nahm ich ebenfalls den Holundergeschmack und Geruch war. Herr Schroff erzählte weiter, dass seine angehenden Meisterschüler ungefähr 200 verschiedene Aromen erkennen müssen um dann in einem Destillat 30 Aromen zu erkennen. Dieses Destillat ist in Geschmack, Farbe, Duft und Alkoholgehalt selbstständig zu mischen.


Silja Korn in der Manufaktur Da staunten wir nicht schlecht.
Alle Achtung kann man da nur sagen!
Er führte uns dann in einen weiteren Raum wo er uns die unterschiedlichsten Gewürze, Kräuter etc. ..... unter die Nase hielt.
Z. B. Vanille, Kaffee, Thymjan, Zimt, Mandarine usw. ...
Einige erkannte ich gut z. b. Kaffee und Thymjan. Doch bei manchen Anderen wusste ich, dass ich sie schon mal gerochen und auch geschmeckt hatte aber sie im Moment überhaupt nicht zuordnen konnte.
Das machte mich nachdenklich.
Danach ging es dann wieder in den Anfangsbereich unserer Führung zurück. Wieder erhielten wir ein Gläschen gereicht. Diesmal erkannte jeder, was er im Glas hatte. Der Pflaumenlikör, ein Pflaumenbrand war die Wucht schlecht hin. Er mundete so gut, das wir uns aus dem Verkauf direkt eine Flasche mit nach Hause nahmen.

Seit jenem Besuch in der Manufaktur versuche ich noch mehr darauf zu achten, was ich esse und Trinke. Um so vielleicht meine Sinne noch besser zu schulen. Denn ich bin davon überzeugt, das wenn man versucht sich darin zu üben und es sich auch bewusster macht, was für Gerüche um einen herum sich befinden, dies bald sicherer beherrscht.



Vielen Dank an die City–Stiftung Berlin und Herrn Helias das wir an solch einer Führung hautnah dabei sein konnten. Es hat uns großen Spaß bereitet.





Projektion an der O2 World

Im Rahmen von Berlin Leuchtet

Silja Korn vor der 02 World
Illumination von Silja Korn an der 02 World

Aus Anlass der Projektion meiner Glasbilder des Farbkaleidoskops Blind Light an der O2 World und im Rahmen der Aktion Augen-Licht, lud Herr Helias von der City-Stiftung Berlin, in Abstimmung mit der Reederei Riedel alle Beteiligten zu einem kleinen Sektempfang. Am Donnerstag den 16. Oktober um 20 Uhr am East-Side-Blick (Dachterrasse), bei der Anlegestelle der Reederei Riedel vor der O2 World, ein. Das machte mich so stolz. Das mir so viel Ehre entgegen gebracht wurde. Im Tagesspiegel und der Bild wurde anlässlich dieser Veranstaltung auch darauf hingewiesen, das meine Glasarbeiten an der O2 -World projektiert werden sollten.
Meine Familie samt Mann Sohn und meine Eltern, Freunde von unserem Sohn, Herr Boehlcke, Frau Mackert und andere waren zu diesem Schauspiel erschienen. Das überwältigte mich völlig. Herr Helias hielt noch eine kleine Rede vor der O2 World und dann stießen wir darauf an.
Unserem Sohn und seinen Freunden gefiel das sehr gut. Man erzählte mir, das so mancher Tourist Fotos von der Projektion machte. Auch mir gefiel das so gut, das ich noch sehr lange daran zurück denken werde. Dies ist etwas ganz besonderes, finde ich.
Vielen Dank an Herrn Helias und Herrn Wiemas, das sie mich dafür vorgeschlagen haben und an Herrn Boehlke und Frau Mackert, das sie das so wundervoll umgesetzt haben und ein herzlicher Dank geht auch an Herrn Riedel für den so netten Sektempfang.




Picknick auf Schloß Diedersdorf

Silja mit 3 Elefanten
Kirgisische Jurte
Tanzgruppe Folklore
Theo Tintenklecks mit Gefolge

Am 20. bis 22. Juni 2014 fand zum ersten Mal diese Art Veranstaltung,
DELICANTO - Internationales Picknick auf Schloß Diedersdorf statt.
Mein Mann und ich wurden im Rahmen meiner Botschafterinfunktion - "Aktion Augenlicht" von der City- Stiftung Berlin herzlich dazu eingeladen.
Also machten wir uns am Sonntag 22. Juni mit der S-Bahn auf den Weg zum Schloß Diedersdorf. Vom S-Bahnhof Blankenfelde wurden wir von einem kleinen Bus zum Schloß Diedersdorf gebracht. Dort angelangt, wurden wir herzlich von Herrn Helias, Präsident der City-Stiftung empfangen. Er ließ es sich nicht nehmen uns persönlich über den Festplatz zu führen. Sylvia Hahnisch war auch vor Ort. Sie hatte einen Weltspielplatz für die Kinder aufgebaut. Theo Tintenklecks war auch dabei.

Sehr viele verschiedene Nationen (ca. 40), mit den unterschiedlichsten Speisen und Geränken waren extra zu diesem Event angereist.
Das war für meine so empfindliche Nase der reinste Sinnesschmaus. Am manchen Speisen konnten wir nicht vorübergehen, weil sie uns so in den Nasen und in Guidos Augen stachen, so daß wir so manches Gericht probieren mußten.
Einen kleinen Kunstmarkt gab es auch. Worüber ich mich natürlich sehr freute, da ich Allerlei anfassen konnte.
Auf der Bühne wurde uns ein buntes Programm geboten. So zu sagen, für jedermann war etwas dabei! ;-)
Schade nur, dass das Wetter nicht durchgehend schön war. Denn so hätten sicher noch mehr Menschen den Weg zum Schloß Diedersdorf gemacht.
Wir auf jeden Fall haben uns prächtig amüsiert.



Vorweihnachtliche Einladung

in das Hotel Kempinski

Silja liest in der Bristol Lounge Am Freitag den 21 Dezember 2012 ab 18.00h bis 22.00h lud die "City Stiftung Berlin" und die Initiative "Kinder Gefahr e.V" gemeinsam Familien zum besinnlichen Weihnachtsabend ein.
Im Mittelpunkt stand die Aktion "Augen-Licht". In diesem Rahmen las ich als Botschafterin der Aktion "Augenlicht" eine selbst verfasste Weihnachtsgeschichte, "Weihnachten mit Herz", in Braille-Schrift vor und Gordon der Entertainer präsentierte Weihnachtslieder aus seiner Heimat USA.
Die Aktion "Augen-Licht" ist eine Initiative der "City Stiftung Berlin" und wird partnerschaftlich mit der gemeinnützigen Initiative Kinder in Gefahr e.V. und in engem Kontakt mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e.V. (ABSV) im Zeichen des "Blauen Herzens" durchgeführt.
Es kamen sehr viele Familien dieser so herzlichen Weihnachtseinladung nach. Herr Said Yasavoli begrüßte uns beherzt und wünschte allen einen angenehmen Abend im Hotel und gab das Wort an Herrn Helias (Präsident der City Stiftung Berlin) ab.
Gordon der Entertainer eröffnete mit zwei Weihnachtsong den Kulturellenbereich. Danach las ich die Weihnachtsgeschichte vor und Gordon rundete den Rahmen mit drei weiteren Songs ab. Er animierte die Kinder bei seiner Darbietung mit zu machen. Die Kinder sowie die Erwachsenen waren begeistert so dass Herr Helias Gordon um eine zusätzliche Songeinlage bat.
Als ich meine Weihnachtsgeschichte vortrug war völlige Stille im Raum. Man hätte eine Stecknadel zu Boden fallen hören können.
Danach erwartete uns ein kulinarisches Büffet, mit allerhand Köstlichkeiten.
Vielen Dank an dieser Stelle, das ich mit meiner Weihnachtsgeschichte einen Teil zu der gelungenen Veranstaltung beisteuern konnte.
Gordon und auch ich hatten daran große Freude!


Ein Nachmittag auf dem Volksfest

Ein wunderbarer Nachmittag auf den "Deutsch-Französischen Volksfest"

Berrüßung durch Herrn Helias Die City Stiftung Berlin und der Schaustellerverband Berlin e. V. luden am 23.06.2011 im Rahmen der Aktion "Augen-Licht" blinde und sehbehinderte Besucher auf das Deutsch-Französische Volksfest ein. Um 15.00h trafen wir uns auf dem Zentralen Festplatz Kurt-Schumacher-Damm vor dem Eingang am Riesenrad. Herr Helias "Präsident" der City Stiftung Berlin und ein Herr vom Schaustellerverband Berlin e. V. hießen uns dort herzlich willkommen. Bevor wir uns auf die Karussells stürzten, erhielten wir eine Stärkung. Jeder durfte sich ein Getränk seiner Wahl aussuchen und dazu ein Bratwürstchen verspeisen.
Herr Helias hielt eine Kurze Ansprache in der er auch bekannt gab, das ich zur Botschafterin für die Aktion "Augen-Licht" von der City Stiftung ernannt worden bin. Das rührte mich zu tiefst!

Des weiteren erhielten wir vom Schaustellerverband Berlin e. V. Gutscheine für die unterschiedlichsten Karusells. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging´s zum "Expo Star", einem der größten transportablen Riesenräder weltweit mit 58 m Höhe. In solch einem Riesenrad habe ich vorher noch nie gesessen.
Danach ging´s zum Autoscooter. Diesmal wollte ich dieses Gefährt über die Fläche lenken. Ich setzte mich also hinter das Lenkrad und meinen Mann neben mich. Er sagte fahr mal los! Dafür mußte ich mit dem Fuß auf das "Gaspedal" drücken. Es schoß dann auch gleich mit Karacho, mit uns los.
Wärend der Fahrt, wollte ich die Plätze tauschen, weil es mir hinter dem Steuer doch zu heiß wurde. Mein Mann ließ sich darauf nicht ein, sondern lachte und meinte nur, das ich das schon schaffen werde. So war es dann auch und ich bekam allmählich richtig Freude daran die anderen anzustupsen.Autoscooter fahrenVom Autoscooter ging es gleich zur Geisterbahn. Die hatte ich anders in Erinnerung. Das Fürchten blieb leider aus. Herr Helias schlug dann vor, zum Spiegellabyrint zu gehen.
Ich ahnte nicht, auf was wir uns da wahrhaftig einließen. Mein erster Gedanke war aber, ach da sind wir Sehgeschädigten den Sehenden bei weiten im Vorteil.
Völlig daneben getippt! Auch wir, die geübt sind, mit den Händen, den Weg im dunklen Raum ohne Stock zu finden, sind da an unsere Grenzen gestoßen. Es blieb einem auch wenig Zeit, sich zu orientieren, da hinter einem immer neue Personen ins Labyrint traten. Der Ausgang war mit zwei weichen Rollen die sich auch noch dazu in die falsche Richtung drehten verdeckt. So dass einige glaubten, es würde dort nicht weitergehen. Bis sich jemand wagte, sich durch den schmalen Spalt der zwischen den beiden Rollen war zu quetschen dauerte schon etwas. Letztendlich waren wir doch alle erleichtert wieder draußen angelangt zu sein.

Die Besucher Von dort ging's zur Achterbahn, die ich ignorieren wollte. Denn als 14jährige war ich einmal damit gefahren, genau mit dieser Achterbahn; und danach nie wieder. So sehr hat mich diese Erfahrung geprägt. Inzwischen sind 31 Jahre vergangen. Das erzählte ich meinen Mann. Dann wäre es wirklich höhste Zeit meinte er da nur, es noch mal zu wagen. Silja spring über Deinen Schatten, sprach er sanft auf mich ein. Gut, ich versuchs!
Mit weichen Knieen und Herzsausen stieg ich in den Wagen. Nun war ich froh, das ich nichts sehen kann, denn ich schrie wie eine... Als ich aus den Wagen stieg, zitterten meine Knie noch immer.
Irgendwie konnte ich es immer noch nicht so recht fassen, das ich Achterbahn gefahren war. Jetzt gehen wir an den Karusells Walzerbahn und Schlittenfahrt vorbei sprach mein Mann amüsiert zu mir. Die sind hamloser als Achterbahn. Wollen wir? Komm lass uns damit fahren Innerlich fragte ich mich, ob ich das denn noch überstehen würde?

Die Besucher Gesagt habe ich dann, "okay laß uns dort hingehen". Ich habe es sogar überlebt und denke beim nächsten Rummelbesuch werde ich mit diesen beiden Karusells mit Gewißheit ohne Angst fahren können.
Bevor wir den Festplatz verließen, fuhren mein Mann und ich noch eine andere Achterbahn. Die war einer Bergbaubahn nach empfunden. Mit Skepsis ließ ich mich darauf ein, mußte dann aber feststellen, das meine Gedanken dann unbegründet waren.

Sollte mal wieder solch ein Rummelbesuch geplant werden, dann bin ich auf jeden Fall dabei, wenn ich darf.

Vielen Dank an die City Stiftung Berlin und an den Schaustellerverband Berlin e. V. das sie uns einen solch herrlichen Nachmittag ermöglicht haben.



Auf dem nostalgischen Jahrmarkt

Die City Stiftung Berlin und Herr Wollenschläger luden uns am 04.10.2011 um 15.00h im Rahmen der Aktion "Augen-Licht" auf das Oktoberfest Berlin-Brandenburg ein. Zum Programm gehörten der Besuch des "Nostalgischen Jahrmarktes" und des Löwenbräu-Festzeltes mit freier Verpflegung. Wir wurden von Herrn Helias Präsident der City Stiftung Berlin und vom Veranstalter Herrn Wollenschläger am Haupteingang zum Festgelände am Brunsbütteler Damm, empfangen und begleitet.
Von dort aus ging es gleich zum Löwenbräu-Festzelt mit über 1.000 Sitzplätzen. Es wurden uns eine große Schweinshaxe und Getränke nach Wahl serviert. Die Stimmung im Zelt war schon in vollen Gange als wir dort ankamen.
Nachdem wir unseren Hunger mit der köstlichen Schweinshaxe gestillt hatten, ging es auf zum "Nostalgischen Jahrmarkt" mit Fahrgeschäften, die fast alle 100 Jahre alt sind.
Wir steuerten direkt auf das große Riesenrad zu. Es erinnerte mich an meine Kindheit. Der Wind wehte leicht um unsere Köpfe herum.
Danach wollten wir zum Autoscooter. Herr Wollenschläger drückte jeden einige Chips in die Hand. Ausgelassen fuhren wir los. Manche von uns Sehgeschädigten saßen am Steuer. Es machte mir wieder großen Spaß! Mein Mann dirigierte mich über die Fahrfläche. Als wir aus den Scootern stiegen, erwartete uns eine Überraschung.
Die Frauen bekamen ein Lebkuchenherz von Herrn Wollenschläger überreicht. Jede von uns erhielt eins mit einem anderen Spruch um den Hals gelegt. Die Männer bekamen gebrannte Mandeln. Wir Frauen glucksten wie glückliche kleine Mädchen.
Mit der altertümlichen Walzerbahn wollte ich auch unbedingt fahren. Das letzte mal als ich damit gefahren war, ist inzwischen schon 30 Jahre her. Während der Fahrt kamen die alten Erinnerungen wieder hoch. Damals hatte ich dabei ziemlich doll herumgeschrieen. Am Ende sind wir noch beim Kettenkarussell vorbei gegangen. Dort war dann unsere Vergangenheitsreise auf dem historischen Jahrmarkt zu Ende.
Meinem Gatten und mir hat es gut gefallen, mal wieder in die Kinderjahre zurückversetzt worden zu sein.
Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, noch auf einen alten Traktor zu klettern, der auf dem Festplatz stand.
Vielen Dank noch mal an Herrn Helias, an Herrn Wollenschläger und dessen Gattin, dass sie uns dies ermöglicht haben.


Auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt

Silja mit Herrn Helias Herr Helias von der City Stiftung Berlin und der Veranstalter Herr Wollenschläger luden uns Sehgeschädigte am 15.12.2011 um 15.00h zu einem Rundgang über den traditionellen Spandauer Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt ein. Treffpunkt war vor dem Spandauer Rathaus, dort empfing uns Herr Helias. Weiter ging es dann zu einer Gaststube, die mit einer steilen Treppe versehen war. Oben angekommen, suchte sich jeder einen gemütlichen Sitzplatz aus.
Herr Wollenschläger und der Weihnachtsmann hießen uns mit heißen Getränken und leckeren Speisen willkommen. Nachdem wir uns mit heißen Kakao, Glühwein, Kaffee und Bratwurst oder gegrillten Pilzen den kalten Bauch wonnig erwärmt hatten zauberte der Weihnachtsmann noch etwas aus seinem Sack hervor. Gebrannte Mandeln und ein Weihnachtsrätsel bezogen auf diesen Ort (Spandauer Weihnachtsmarkt). Wir wurden ganz schön vom Weihnachtsmann gefordert. Er stellte z. b. die Frage, wie lange Herr Wollenschläger den Weihnachtsmarkt schon bewirtschaftet? ... Auf diese Frage hatte ich die richtige Antwort. 10 Jahre. Dafür erhielt ich einen Kuschelhund. Der trohnt nun auf unserer Couch. Danach ging es dann noch aufs Riesenrad. Das war ganz schön frisch muss ich schon ehrlich zugeben! Aber es hat was!
Mit meinem Gatten und noch anderen Sehgeschädigten Gästen eroberten wir uns noch den Weihnachtsmarkt mit seinen vielen bunten Ständen.
Der Nachmittag hat meinem Gatten und mir gut gefallen. Einen herzlichen Dank noch an dieser Stelle an Herrn Helias und an Herrn Wollenschläger, das sie uns dies ermöglicht haben.

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