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Sommer in Gollau

Silja Korn und blühende Pflanzen In Gollau ist der Himmel im Sommer häufig strahlend blau.
Doch manchmal auch leicht bewölkt; dann geht's ins grau.
Es kommt auch schon mal vor, das man hört ein Donnergetös von weit her.
Es zieht dann geballt über das Fachwerkdach meiner Eltern, aufgeladen hin und her.
Dann schaut die Mutter gebannt aus dem Fenster und zählt die Blitze am dunkelgrauen Himmelswolkenmeer.
Ist das Getös vorbei, ist die Luft in Gollau wieder sauber, rein und frei.
Die Sonne breitet dann selbstlos ihre vielen warmen, gleißenden, langen, schmalen und breiten Strahlen nach links, rechts am Himmel aus.
Sogleich zwitschert es in und aus dem Baum rechts vom Haus heraus.
Es summt leis von der Hecke her und laut raschelt es im Busch.
Man hört dann Husch, Husch etwas rasch verschwinden in und unterm Busch. Tapps, tapps, kommt's von Baum's Geäst.
Gibt's da vielleicht ein holdes Fest?
Der Garten ist eine wahre Oase.
Mit viel gut duftenden Pflanzen, Blumen in Vasen und Garten; das nimmt wahr meine Nase.
Es steht hier ein Hibiskus dort eine Bouganvilla etwas weiter Dahlien und zur Straße hin Nelken und Narzissen.
Tauche sehr vorsichtig ein die Nase; es duftet nach Zimt und Nelke.
Es erinnert mich seicht an Weihnachten.
Schon bald berührt mich eine leise Brise unter der Nase über´m Zimt- und Nelkendurft legt sich der intensive Geruch der wild wachsenen Wiese.
Kräuter nimmt plötzlich wahr die Nase.
Ist das nich' Rosmarin, Minze, Salbei, Majoran oder sogar Thymian?
Rauschen und platschen hör' ich von Ferne; ach sind das nicht die Brunnen von links von der Terrasse her?
Ah ja das gefällt mir wirklich sehr.
Lausche mit geschlossenen Augen entzückt der Wassermelodie und lass mich ohne weiteres davon treiben.
Uh was ist denn das? Es macht, Klack, Klack!
Ein paar Häuser weiter wohnt ein Storch; alsbald fliegt er wieder fort!
Ich bin total begeistert. Was kann ich hier und dort noch entdecken am Ort.
Aufgeregtes Geflatter.
Wo kommt das Gezeter her, denke ich so bei mir!
Konzentriert lausche ich mal hier hin und dort hin.
Stelle alsbald fest, es ist ganz nah über mir.
Papa geht rasch zum Kirschbaum.
Da sitzt Amadeus unser Papagei im Blätterwerk und kommt selbst nicht mehr frei. Katze
Er hat verheddert die Kett' und kann nicht mehr allein weg klettern; an all den vielen Blättern und Zweigen vorbei.
Auf einmal kitzelt mich etwas weiches, felliges am rechten Schienbein.
Hey was ist das?
Vorsichtig fasse ich dahin, wo ich das weiche, fellige Etwas eben gespürt habe; am Bein.
Ach so, das ist der Kopf einer Katze und schon tippt sie mich an mit ihrer kratzigen Tatze.
Ich schmunzele.
Schnell mach ich Fotos, denn lang bin ich nicht mehr hier!
Zur Abkühlung kommt Papa mit Eis vorbei. Schad', morgen fahr' ich schon wieder Heim; mit der Bahn fort von hier.
Sehr rasch verging die Zeit mir!

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